Nussecken Rezept – Einfach und köstlich für jede Kaffeetafel

30 min prep 30 min cook 10 servings
Nussecken Rezept – Einfach und köstlich für jede Kaffeetafel
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Es war ein kalter Herbstnachmittag, als ich das erste Mal die Küche meiner Großmutter betrat und den betörenden Duft von gerösteten Nüssen und Karamell in der Luft spürte. Die alte Holztheke war mit einer Schicht aus Zucker bestäubt, und das leise Knistern des Ofens kündigte an, dass gleich etwas Besonderes entstehen würde. Ich erinnere mich, wie ich neugierig über die Arbeitsfläche gebeugt war, während meine Großmutter mit geübten Händen den Teig ausrollte und ihn mit einer dicken Schicht Marmelade bestreichte – ein Bild, das bis heute in meinem Gedächtnis eingebrannt ist. Dieses einfache, aber unvergessliche Erlebnis hat mich dazu inspiriert, das Rezept für Nussecken zu perfektionieren und mit euch zu teilen, damit ihr eure eigenen Kaffeetafeln damit verzaubern könnt.

Stellt euch vor, ihr legt ein Stück frisch gebackene Nussecke auf einen Teller, schneidet es vorsichtig an und das goldbraune Krümelwerk bricht mit einem leisen Knacken. Ein süßer, nussiger Duft steigt sofort auf, vermischt mit einer dezenten Karamellnote, die eure Sinne umschmeichelt. Jeder Biss ist ein harmonisches Zusammenspiel aus knusprigem Mürbeteig, fruchtiger Marmelade und einer samtigen Schicht aus Schokolade und gerösteten Nüssen – ein wahres Geschmackserlebnis, das jedes Kaffeekränzchen in ein Festmahl verwandelt. Aber das ist noch nicht alles: Ich habe ein paar geheime Tricks entdeckt, die das Ergebnis noch intensiver machen, und die verrate ich euch gleich weiter unten.

Warum gerade Nussecken? Sie sind nicht nur ein Klassiker der deutschen Kaffeetafel, sondern auch unglaublich vielseitig. Ihr könnt sie in wenigen Schritten zubereiten, sie lassen sich wunderbar vorbereiten und bleiben mehrere Tage frisch, sodass ihr sie stressfrei über das Wochenende verteilen könnt. Und das Beste: Die Kombination aus süß und nussig spricht fast jeden Gaumen an – von den kleinen Kindern bis zu den anspruchsvollen Feinschmeckern. Ich habe unzählige Male beobachtet, wie ein einzelnes Stück die Stimmung am Tisch hebt und Gespräche in Schwung bringt, und genau das möchte ich euch heute ermöglichen.

Jetzt fragt ihr euch sicher: Wie gelingt das perfekte Gleichgewicht zwischen knusprigem Teig, fruchtiger Marmelade und der seidigen Schokoladennote? Hier kommt das eigentliche Herzstück des Rezepts ins Spiel – eine präzise abgestimmte Zutatenliste und ein paar kleine, aber entscheidende Techniken, die ich im Folgenden mit euch teilen werde. Und das ist erst der Anfang: In den nächsten Abschnitten erfahrt ihr, warum dieses Rezept so gut funktioniert, welche Zutaten ihr wirklich braucht, wie ihr Schritt für Schritt vorgeht und welche cleveren Variationen ihr ausprobieren könnt. Hier kommt genau das, was ihr braucht – und glaubt mir, eure Familie wird nach dem ersten Bissen nach Nachschlag fragen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksintensität: Durch die Kombination von süßer Marmelade, nussigem Karamell und dunkler Schokolade entsteht ein vielschichtiges Aroma, das sich im Mund entfaltet und lange nachklingt.
  • Texturvielfalt: Der knusprige Mürbeteig liefert einen angenehmen Biss, während die Nusskruste eine leichte Krokant-Note hinzufügt – ein perfektes Spiel von Weich und Hart.
  • Einfache Zubereitung: Alle Komponenten können parallel vorbereitet werden, sodass die Gesamtdauer überschaubar bleibt und ihr nicht stundenlang in der Küche stehen müsst.
  • Zeiteffizienz: Der Teig ruht nur kurz, das Backen dauert etwa 30 Minuten und das Karamellieren der Nüsse ist in wenigen Minuten erledigt – ideal für spontane Kaffeetafeln.
  • Vielseitigkeit: Ihr könnt die Nüsse, Marmelade oder Schokolade nach eurem Geschmack variieren, ohne das Grundprinzip zu verändern – das Rezept ist ein echter Allrounder.
  • Qualitätszutaten: Durch die Verwendung von hochwertigen Butter, frischen Nüssen und echter Schokolade erreicht ihr ein professionelles Ergebnis, das sich von Fertigprodukten abhebt.
  • Gesundheitsaspekt: Trotz des süßen Geschmacks liefert das Rezept gesunde Fette aus den Nüssen und liefert dank Vollkornmehl einen kleinen Ballaststoffanteil.
  • Publikumsliebling: Nussecken sind ein bewährter Klassiker, der bei Gästen immer gut ankommt – perfekt, um Eindruck zu hinterlassen, ohne dabei zu überfordern.
💡 Pro Tip: Wenn ihr die Nüsse vor dem Rösten leicht mit etwas braunem Zucker bestreut, erhalten sie eine zusätzliche Karamellschicht, die das Aroma noch intensiver macht.

🥗 Zutatenaufbereitung

Das Fundament – Der Mürbeteig

Für den Mürbeteig benötigen wir 250 g weiche Butter, 150 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 TL Vanilleextrakt und 300 g Mehl. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich leicht mit dem Zucker zu einer cremigen Basis verbinden lässt. Das Ei fungiert als Bindemittel und sorgt dafür, dass der Teig schön zusammenhält, während das Vanilleextrakt eine feine, süße Note hinzufügt, die das Gesamtprofil abrundet. Ein kleiner Trick, den ich gelernt habe: Das Mehl zuerst sieben, damit keine Klumpen entstehen und der Teig besonders luftig wird. Wer möchte, kann einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen – das gibt einen leicht nussigen Unterton, ohne die Textur zu verändern.

Fruchtige Tiefe – Die Marmelade

Traditionell wird rote Johannisbeermarmelade verwendet, weil ihre säuerliche Frische den süßen Nüssen entgegenwirkt. Ihr benötigt etwa 200 g Marmelade, die gleichmäßig auf dem ausgekühlten Teig verteilt wird. Wenn ihr es etwas exotischer mögt, probiert Aprikosen- oder Himbeermarmelade – beide bringen eine andere Nuance ein, die wunderbar mit Schokolade harmoniert. Wichtig ist, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie beim Backen aus und macht den Boden matschig. Ein kleiner Hinweis: Erwärmt die Marmelade kurz, bevor ihr sie aufstreicht, das erleichtert das gleichmäßige Verteilen.

🤔 Did You Know? Nüsse enthalten natürliche Antioxidantien, die nicht nur den Geschmack verbessern, sondern auch die Haltbarkeit eurer Nussecken verlängern.

Die Geheimwaffen – Karamell & Schokolade

Für das Karamell benötigen wir 100 g braunen Zucker, 50 g Butter und 100 ml Sahne. Der Zucker wird langsam geschmolzen, bis er eine tiefgoldene Farbe annimmt, dann fügt ihr die Butter hinzu und rührt, bis alles geschmolzen ist. Schließlich kommt die Sahne dazu, die das Karamell geschmeidig macht und verhindert, dass es zu hart wird. Die Schokolade, idealerweise Zartbitterschokolade mit 70 % Kakaoanteil, wird in einem Wasserbad geschmolzen und anschließend über das Karamell gegossen. Dieses Zusammenspiel aus süßem Karamell und herber Schokolade ist das, was die Nussecken zu einem wahren Highlight macht.

Der krönende Abschluss – Nüsse & Dekoration

Wir verwenden 150 g gemischte Nüsse, vorzugsweise Haselnüsse und Mandeln, grob gehackt. Die Nüsse werden leicht geröstet, bis sie ein zartes Aroma verströmen, und dann mit dem Karamell vermischt. Zum Schluss bestreuen wir die Oberfläche der noch warmen Nussecken mit etwas grobem Meersalz, das die Süße perfekt ausbalanciert. Wer es noch festlicher mag, kann die Nüsse mit ein wenig Zitronenschale verfeinern – das gibt eine frische, leichte Note, die besonders im Winter gut ankommt. Mit diesen Zutaten schafft ihr ein harmonisches Zusammenspiel aus Süße, Nussigkeit und einer feinen Salznote.

Mit euren Zutaten vorbereitet und bereit, geht es jetzt ans Eingemachte – das eigentliche Backen, das eure Küche in ein duftendes Paradies verwandeln wird. Hier kommt der spannende Teil, bei dem ihr eure eigenen Nussecken zaubern könnt.

Nussecken Rezept – Einfach und köstlich für jede Kaffeetafel

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Heizt euren Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen aufheizt, könnt ihr den Mürbeteig vorbereiten: Die weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz in einer großen Schüssel cremig schlagen, dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen und gut verrühren.

    Zum Schluss das gesiebte Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein glatter, nicht klebriger Teig entsteht. Formt den Teig zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn für etwa 15 Minuten im Kühlschrank ruhen – das verhindert, dass er beim Ausrollen schrumpft. Pro Tipp: Wenn ihr den Teig zu kalt habt, könnt ihr ihn kurz bei Raumtemperatur stehen lassen, damit er sich leichter ausrollen lässt.

  2. Rollt den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn aus und legt ihn auf das vorbereitete Backblech. Drückt den Teig leicht an die Ränder, sodass ein kleiner Rand entsteht – das wird später die Schokoladen- und Nusskruste halten.

    Jetzt verteilt ihr die Marmelade gleichmäßig über die gesamte Fläche, lasst dabei etwa 2 cm Rand frei. Ein kleiner Trick: Nutzt einen Spatel, um die Marmelade glatt zu streichen, sodass sie eine gleichmäßige Schicht bildet. Das sorgt dafür, dass jeder Bissen die gleiche fruchtige Note hat.

  3. Für das Karamell: Erhitzt den braunen Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze, bis er schmilzt und eine tiefgoldene Farbe annimmt. Sobald der Zucker flüssig ist, fügt ihr die Butter hinzu und rührt, bis sie vollständig geschmolzen ist.

    Dann gießt ihr vorsichtig die Sahne dazu – Achtung, das Karamell wird kurz aufschäumen. Rührt kontinuierlich, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Jetzt könnt ihr das Karamell gleichmäßig über die Marmelade gießen, dabei darauf achten, dass es nicht zu stark überläuft.

    💡 Pro Tip: Wenn das Karamell zu dick wird, fügt einen Schuss mehr Sahne hinzu – das sorgt für eine cremigere Konsistenz.
  4. Jetzt kommt die Schokolade ins Spiel: Schmilzt die Zartbitterschokolade im Wasserbad, bis sie vollkommen glatt ist. Gießt die geschmolzene Schokolade über das Karamell, sodass ein glänzender Film entsteht. Verwendet einen Löffel, um die Schokolade leicht zu verteilen, sodass sie die gesamte Oberfläche leicht überzieht, aber nicht komplett bedeckt – das schafft einen schönen Kontrast.

    Während die Schokolade noch flüssig ist, streut ihr die gerösteten, grob gehackten Nüsse darüber. Drückt die Nüsse leicht an, damit sie gut haften. Das Ergebnis ist ein verführerisches Muster aus Schokolade, Karamell und Nüssen, das beim Backen noch intensiver wird.

    ⚠️ Common Mistake: Vermeidet es, die Nüsse zu fein zu hacken – sonst verlieren sie beim Backen ihre knusprige Textur und das Ergebnis wird matschig.
  5. Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Nussecken für etwa 25–30 Minuten, bis der Rand goldbraun ist und die Schokolade leicht knusprig wird. Beobachtet das Backen genau: Sobald die Nüsse anfangen zu duften und die Schokolade eine matte Oberfläche bekommt, ist das Zeichen, dass sie fertig sind.

    Ein kleiner Hinweis: Wenn eure Oberseite zu schnell bräunt, könnt ihr das Blech locker mit Alufolie abdecken – das verhindert ein Verbrennen, während der Teig noch durchbacken kann.

  6. Nach dem Backen lasst ihr die Nussecken etwa 10 Minuten im Blech abkühlen, bevor ihr sie auf ein Kuchengitter legt. Das gibt dem Karamell und der Schokolade Zeit, zu festigen, sodass die Stücke beim Schneiden nicht zerbrechen.

    Jetzt kommt der spannende Moment: Schneidet die Nussecken mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Dreiecke oder Rauten – je nach Vorliebe. Ein Tipp von mir: Erst schneidet ihr das Blech in grobe Quadrate und dann jedes Stück in zwei Hälften, das sorgt für saubere Kanten.

  7. Für das Finish könnt ihr die warmen Nussecken leicht mit etwas grobem Meersalz bestreuen – das hebt die Süße hervor und sorgt für einen überraschenden Geschmackskontrast. Wer es etwas süßer mag, kann zusätzlich ein wenig Puderzucker darüber streuen.

    Lasst die Stücke vollständig auskühlen, bevor ihr sie serviert. Der Duft, der sich dabei im Raum verbreitet, ist ein klarer Hinweis darauf, dass eure Gäste bald in den Genuss einer wahren Geschmacksexplosion kommen werden.

    💡 Pro Tip: Wenn ihr die Nussecken am Vortag zubereitet, lagert sie in einer luftdichten Dose – das bewahrt die knusprige Textur und das Aroma für bis zu drei Tage.
  8. Jetzt ist es Zeit, die Früchte eurer Arbeit zu genießen! Serviert die Nussecken zusammen mit einer Tasse frisch gebrühten Kaffees oder einem aromatischen Tee. Die Kombination aus bitterer Kaffeebohne und süßer Nussecke ist ein wahrer Klassiker, der eure Gäste begeistern wird.

    Und das Beste: Ihr könnt die Reste problemlos in einem luftdichten Behälter aufbewahren – sie schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich voll zu entfalten. Jetzt, wo ihr das Grundrezept kennt, könnt ihr kreativ werden und eure eigenen Varianten kreieren.

Und das war's! Aber bevor ihr euch an den ersten Bissen stürzt, habe ich noch ein paar Profi‑Tipps für euch, die das Ergebnis von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Profi‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor ihr das Karamell über die Marmelade gießt, probiert eine kleine Menge, um die Süße zu prüfen. Wenn es zu süß wirkt, könnt ihr einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen – das bringt eine feine Säure, die die Süße ausbalanciert und den Geschmack noch komplexer macht. Dieser einfache Schritt hat mir schon oft geholfen, das perfekte Gleichgewicht zu finden, und ich empfehle ihn jedem, der das Rezept zum ersten Mal ausprobiert.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als ihr denkt

Nachdem ihr den Teig gerollt und belegt habt, lasst ihn für mindestens 10 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor er in den Ofen kommt. Diese kurze Pause lässt das Fett im Teig fest werden, wodurch der Rand beim Backen besonders knusprig wird. Ich habe das selbst erlebt, als ich das erste Mal den Teig sofort gebacken habe – das Ergebnis war eher weich und nicht so knusprig, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein kleiner Hauch von Meersalz auf der Oberseite nach dem Backen kann Wunder wirken. Das Salz hebt die süßen Aromen hervor und sorgt für einen überraschenden Kontrast, der das Geschmackserlebnis auf ein neues Level hebt. Probiert es aus und ihr werdet merken, wie ein einziger Salzstreuer das ganze Profil verändert.

Die perfekte Schokoladenschicht

Wenn ihr die Schokolade schmelzt, achtet darauf, dass das Wasserbad nicht zu stark kocht – zu hohe Hitze kann die Schokolade verbrennen und einen bitteren Nachgeschmack erzeugen. Rührt die Schokolade ständig, bis sie völlig glatt ist, und lasst sie dann kurz abkühlen, bevor ihr sie über das Karamell gießt. So bleibt die Schokolade glänzend und hat eine samtige Textur.

Der letzte Schliff – Nüsse richtig rösten

Röstet die Nüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie goldbraun duften. Schüttelt die Pfanne regelmäßig, damit die Nüsse gleichmäßig bräunen. Dieser Schritt intensiviert das Aroma und verleiht den Nussecken den charakteristischen Crunch, den ihr liebt. Ich habe einmal vergessen, die Nüsse zu rösten, und das Ergebnis war fade – ein klarer Beweis dafür, dass dieser Schritt nicht übersprungen werden sollte.

💡 Pro Tip: Für extra Crunch könnt ihr die Nüsse nach dem Rösten leicht mit etwas Ahornsirup überziehen und kurz im Ofen karamellisieren – das gibt einen süßen Glanz und ein unvergleichliches Aroma.

🌈 Köstliche Variationen zum Ausprobieren

Eines meiner Lieblingsdinge an diesem Rezept ist, wie vielseitig es ist. Hier sind ein paar kreative Twists, die ich ausprobiert habe und die ihr unbedingt testen solltet:

Fruchtige Himbeer‑Explosion

Ersetzt die klassische Johannisbeermarmelade durch eine frische Himbeermarmelade. Die leichte Säure der Himbeeren harmoniert perfekt mit der dunklen Schokolade und gibt den Nussecken einen sommerlichen Frischekick. Ihr könnt sogar ein paar frische Himbeeren zwischen Marmelade und Karamell schichten, um Textur und Fruchtigkeit zu verstärken.

Kokos‑Karamell‑Traum

Fügt dem Karamell einen Esslöffel Kokosmilch hinzu und bestreut die Nüsse anschließend mit gerösteten Kokosraspeln. Der exotische Kokosgeschmack verleiht den Nussecken eine tropische Note, die besonders bei Gästen gut ankommt, die nach etwas Außergewöhnlichem suchen.

Espresso‑Kick

Mischt einen Teelöffel fein gemahlenen Espresso in das Karamell, bevor ihr die Sahne hinzufügt. Der leichte Kaffeegeschmack ergänzt die Schokolade und macht die Nussecken zu einem perfekten Begleiter für eure Kaffeetafel. Wer es noch intensiver mag, kann die Marmelade durch eine Espresso‑Marmelade ersetzen.

Nussige Vielfalt – Pistazien‑Pracht

Ersetzt die klassischen Haselnüsse und Mandeln durch grob gehackte Pistazien und fügen ein paar grüne Pistazienblättchen als Garnitur hinzu. Die leuchtend grüne Farbe sorgt nicht nur für einen optischen Wow-Effekt, sondern bringt auch einen leicht salzigen, butterigen Geschmack mit, der die Süße ausbalanciert.

Zimt‑Und‑Orange

Gebt einen halben Teelöffel Zimt in den Mürbeteig und reibt etwas Orangenschale in die Marmelade. Die warme Würze des Zimts zusammen mit der frischen Zitrusnote schafft ein winterliches Aroma, das besonders in der kalten Jahreszeit gut ankommt.

Vegane Variante

Ersetzt die Butter durch vegane Kokosöl-Butter, das Ei durch einen Leinsamen‑Ei‑Ersatz und verwendet vegane Zartbitterschokolade. Das Ergebnis ist genauso knusprig und aromatisch, nur ohne tierische Produkte – ideal für Gäste mit speziellen Ernährungsbedürfnissen.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Bewahrt die abgekühlten Nussecken in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. Dort bleiben sie bis zu drei Tage frisch, wobei die Nüsse ihre Knusprigkeit behalten. Wenn ihr die Stücke etwas weicher mögt, könnt ihr sie vor dem Servieren etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen – das lässt das Karamell leicht nachgiebiger werden.

Einfrieren

Für längere Aufbewahrung eignen sich die Nussecken hervorragend zum Einfrieren. Legt die einzelnen Stücke auf ein Backblech, friert sie kurz an und packt sie dann in einen Gefrierbeutel. So bleiben sie bis zu zwei Monate haltbar, ohne an Geschmack zu verlieren. Vor dem Servieren einfach im Kühlschrank auftauen lassen und kurz im Ofen erwärmen, damit das Karamell wieder glänzt.

Aufwärmen

Um die Nussecken wieder knusprig zu machen, legt sie für etwa 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Ein kleiner Trick: Legt ein kleines Stück Alufolie über die Oberseite, damit die Schokolade nicht zu dunkel wird, während der Teig wieder aufwärmt. Alternativ könnt ihr sie kurz in der Mikrowelle erwärmen – ein paar Sekunden reichen, um die Schokolade leicht zu schmelzen und das Karamell zu lockern.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, ihr könnt das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen – zum Beispiel aus Reismehl, Kartoffelstärke und Tapiokamehl. Wichtig ist, dass ihr die Mischung gut sieben, damit keine Klumpen entstehen. Der Teig wird etwas brüchiger, aber das Ergebnis bleibt köstlich. Für extra Bindung könnt ihr einen Teelöffel Xanthan hinzufügen.

Bei Zimmertemperatur bleiben sie in einer luftdichten Dose etwa 2‑3 Tage frisch. Wichtig ist, dass die Dose nicht zu warm steht, da das Karamell sonst weich werden kann. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, empfiehlt sich das Einfrieren.

Ja, Honig funktioniert gut, allerdings wird das Ergebnis etwas süßer und weniger fruchtig. Ich empfehle, einen milden Honig zu wählen und ihn mit etwas Zitronensaft zu mischen, damit die Säure das Gleichgewicht hält. Der Honig sollte dünnflüssig sein, damit er sich gut verteilen lässt.

Das passiert häufig, wenn der Teig nicht ausreichend gekühlt wurde oder zu viel Feuchtigkeit (z. B. zu viel Marmelade) enthält. Stellt sicher, dass ihr den Teig mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruht und die Marmelade nicht zu flüssig ist. Ein weiterer Tipp: Backt die Nussecken auf einem vorgeheizten Backblech, das hilft, die Unterseite knusprig zu halten.

Natürlich, ihr könnt die Nüsse weglassen oder durch Samen wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne ersetzen. Das ändert die Textur, aber das Grundprinzip bleibt erhalten. Wenn ihr die Nüsse weglasst, könnt ihr die Oberseite mit extra Karamell oder Schokolade bestreuen, um den Crunch zu ersetzen.

Ersetzt die Butter durch vegane Kokosöl‑Butter, das Ei durch einen Leinsamen‑Ei‑Ersatz (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser) und nutzt vegane Zartbitterschokolade. Die restlichen Schritte bleiben gleich. Das Ergebnis ist genauso knusprig und aromatisch, nur ohne tierische Produkte.

Verwendet ein scharfes, gezahntes Messer und schneidet zuerst in grobe Quadrate. Dann könnt ihr jedes Quadrat diagonal halbieren, um Rauten zu erhalten. Wichtig ist, das Messer nach jedem Schnitt zu reinigen, damit das Karamell nicht kleben bleibt.

Ja, ihr könnt die Zutaten einfach verdoppeln oder verdreifachen. Wichtig ist, dass ihr das Backblech nicht überfüllt – verteilt die Masse gleichmäßig, damit alles gleichmäßig backt. Bei größeren Mengen kann die Backzeit leicht um 5‑10 Minuten steigen, also beobachtet die Nussecken genau.
Nussecken Rezept – Einfach und köstlich für jede Kaffeetafel

Nussecken Rezept – Einfach und köstlich für jede Kaffeetafel

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4‑6

Ingredients

Instructions

  1. Ofen auf 180 °C vorheizen, Mürbeteig zubereiten, 15 Min. kühlen.
  2. Teig ausrollen, mit Marmelade bestreichen, Rand frei lassen.
  3. Karamell aus braunem Zucker, Butter und Sahne herstellen, über Marmelade gießen.
  4. Schokolade schmelzen, über Karamell gießen, Nüsse darauf verteilen.
  5. 30 Min. backen, bis goldbraun, dann 10 Min. abkühlen lassen.
  6. In Stücke schneiden, mit Meersalz bestreuen, vollständig auskühlen lassen.
  7. Servieren mit Kaffee oder Tee, genießen!

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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